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Wir Kanadier klagen ja gern über das Wetter. Der Winter ist zu kalt und zu lang, der Sommer ist zu heiß und zu kurz, es regnet zuviel, es regnet zu wenig usw. Als ich in Deutschland aufgewachsen bin, war das Wetter insgesamt milder und ausgeglichener. Es gab die vier Jahreszeiten – Frühling, Sommer, Herbst und Winter, und jede Jahreszeit hatte ihre Vor- und Nachteile. Dabei kam es jedoch darauf an, ob man in einer Großstadt oder auf dem Land wohnte, aber das ist ja auch hier in unserer westkanadischen Prärie-Provinz Alberta nicht anders. Die Landwirtschaft, die ja nach der bedeutenden Öl- und Gasindustrie der wichtigste Wirtschaftszweig ist, braucht jedes Jahr und zur richtigen Jahreszeit genug Regen, um eine gute Ernte zu garantieren. Zu viel oder zu wenig Regen kann zu erheblichen Verlusten führen. Das – und vieles andere – habe ich von Landwirten gelernt, als ich für kleine Lokalzeitungen in Süd-Alberta gearbeitet habe. Diese Landwirte sind sehr realistisch und haben keine schlaflosen Nächte, wenn das Wetter nicht so gut ist, denn sie können es nicht ändern. Das ist eine gute Lebenseinstellung, denn das Leben ist zu kurz, um mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Und hier ist noch ein schönes deutsches Sprichtwort: “Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.”
Arnim Joop
Herausgeber & Chefredakteur
ajoop@telusplanet.net
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